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Zwei Drittel der deutschen Industrieunternehmen nutzen SEPA

01.08.2013 - Zwei Drittel der Industrieunternehmen in Deutschland nutzten mittlerweile - zumindest teilweise - das Zahlungsverfahren SEPA im Überweisungsverkehr. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) zum Stand der SEPA-Vorbereitung und zur SEPA-Migration unter rund 100 deutschen Industrieunternehmen.

Zielstrebige Vorbereitung auf SEPA

Vor einem Jahr lag die Nutzungsquote noch bei rund 50 Prozent. "Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie sich keinen SEPA-Fehlstart erlauben können. SEPA ist in der Industrie schon längst keine Unbekannte mehr. Die Unternehmen bereiten sich zielstrebig auf die neuen Zahlverfahren vor", erklärt BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber.

Bedeutungszuwachs im industriellen Mittelstand

Seit dem Beginn der in regelmäßigen Abständen durchgeführten Befragungen seien kontinuierlich mehr Positivmeldungen zu verzeichnen, die auf eine stärkere Befassung der Unternehmen mit dem Thema SEPA hindeuteten. Insbesondere größere, global operierende Unternehmen seien mit ihren Vorbereitungen bereits weit fortgeschritten, sagte Kerber. Sichtlich gewinne das Thema SEPA auch im industriellen Mittelstand an Bedeutung.

Noch nicht alle Unternehmen SEPA-fähig

SEPA-Lastschriften spielten dagegen im Zahlungsverkehrsalltag der Industrie weiterhin eine untergeordnete Rolle. Dies sei jedoch strukturell begründet, die meisten Industrieunternehmen wickelten ihre Zahlungen per Überweisung ab. Trotz sichtbarer Fortschritte sind noch längst nicht alle Unternehmen SEPA-fähig. Der BDI-Hauptgeschäftsführer appellierte an die Unternehmen, die Umstellung auf die neuen Zahlverfahren zügig anzugehen und abzuschließen: "Die SEPA-Umstellung duldet keinen weiteren Aufschub. Die Industrie kann sich keine Verzögerungen im Zahlungsverkehr leisten".

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