Der Umbau ist gut gelungen

Die VR-Bank in Fritzlar präsentiert sich in völlig neuem Licht

Das Beraterteam freut sich auf die Arbeit in den neuen Räumen: Markus Glanz (von links), Lars Paradies, Frank Wiegand, Christa Reuß, Andreas Bürger und Melanie Schuch. Fotos: Zerhau

Fritzlar. Die Geschäftsstelle der VR-Bank Schwalm-Eder in Fritzlar erstrahlt in neuem Glanz. Für die Verantwortlichen der VR-Bank Schwalm-Eder um deren Vorstände Anja Kukuck-Peppler und Stefan Kördel geht jetzt ein großer Traum in Erfüllung. Nach exakt einem Jahr Komplettumbau, Restaurierung, Sanierung und Erneuerung ist der Umbau der Geschäftsstelle Fritzlar in der Kasseler Straße 18 abgeschlossen – seit dem 29. Februar läuft der Betrieb wieder an alter Stätte.

Innenleben komplett erneuert

Wer noch die Geschäftsstelle mit Stand von Februar 2015 im Gedächtnis hat, wird nicht schlecht staunen, was daraus geworden ist. Von dem Fachwerkhaus ist praktisch nur noch die Außenhülle übrig geblieben, der Rest ist komplett erneuert und modernisiert worden. Auf insgesamt 1300 Quadratmetern ist für die 6000 Kunden, die von hier aus betreut werden sowie die 13 Mitarbeiter der VR-Bank Schwalm-Eder inklusive der Verbundmitarbeiter von der Bausparkasse Schwäbisch Hall und der R+V Versicherung die wohl zurzeit modernste Bank entstanden. Nach der letzten Umgestaltung 1996 waren die Ziele der Bank klar definiert. So wurden unter anderem die Probleme in der Elektroinstallation durch Kompletterneuerung behoben, technisch neue, diskrete Beratungszimmer entstanden, die Barrierefreiheit auf allen Etagen wurde erreicht und eine behagliche und freundliche Atmosphäre wurde geschaffen.

Dazu wurde die Bank jetzt auch zum Parkplatz Jordan hin geöffnet, da nach Erhebungen etwa 50 Prozent der Kunden von der Ostseite her in die Bank kommen. Dort entstand auch ein optisch einladender und barrierefreier Zugang. Ebenfalls erneuert wurden die Schließfachanlage sowie die Nachttresoranlage mit diskretem Zugang unter Videoüberwachung im Innenraum der Bank. Um in die oberen Stockwerke zu gelangen, steht neben dem Treppenaufgang eine neue Aufzugsanlage zur Verfügung.

Für die Kunden bedeutet dies unter anderem eine gestiegene Diskretion im Bereich Beratung und beim Nachttresor, dazu ist die Mietschließfachanlage 24 Stunden verfügbar und für die Kunden gibt es die Möglichkeit zur W-LAN Nutzung in der Bank. Transparenz in der Beratung gibt es für die Kunden durch die Beratung an Großbildschirmen. Dazu stehen jetzt mehr Beratungszimmer mit mehr Beratern zur Verfügung, wodurch eine schnellere Terminvergabe gegeben ist. Mit der Neueröffnung der Geschäftsstelle befindet sich jetzt auch wieder eine Firmenkundenberatung vor Ort in Fritzlar.

Freundliche Hilfestellung: Lars Paradies und Nassir Iqbal am Überweisungsterminal.
Moderne Technik: Ursula Vaupel erklärt Kundin Hildegard Theis den Umgang mit dem Kontoauszugsdrucker.

Knapp 40 Betriebe waren während des Umbaus tätig, über 90 Prozent davon sind Kunden, Mitglieder und regionale Handwerker. Die Fäden für Durchführung und Organisation liefen bei Architekt Christian Gerlach aus Fritzlar zusammen, dem die VR-Bank Schwalm-Eder ihr Vertrauen für die komplette Architektur und das Innendesign inklusive der Möbel ausgesprochen hatte.

Bereits zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung konnte die Bevölkerung die neuen Geschäftsräume in Augenschein nehmen. Positiv wurden unter anderem die Innenausstattung, bei der bestimmende Holzarten wie Eiche in den Kunden relevanten Bereichen auffällig sind, dazu der dezent graue, pflegeleichte Betonspachtelboden sowie der Hotel-Lobby-Look in gemütlicher Atmosphäre mit dem stets besetzten Informationsstand in der Mitte.

Verkleidetes Fachwerk: Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert ist Teil der historischen Fritzlarer Altstadt.
Leicht erreichbar. Das komplette Gebäude, wie hier der Eingangsbereich beim Parkdeck Jordan, wurde barrierefrei gestaltet.
Kundenbereich: Die Wartezone mit Spielecke im Erdgeschoss bietet ein angenehmes Ambiente.

Danke

Dank gilt dem Landesamt für Denkmalpflege in Marburg, vertreten durch Herrn Professor Dr. Perzietz, der dieses Projekt inhaltlich und gestalterisch begleitet hat. Es ist wichtig, dass in die Innenstadtlagen historischer Städte investiert wird. Nur so können vitale Stadtkerne erhalten werden. Sie sind Grundlage für den Fortbestand unserer Baukultur. Es ist ein weiterer wichtiger Baustein im Fritzlarer Ensemble.

Danke auch an die Stadt Fritzlar. Durch die freundliche Zustimmung der Stadt, den Hardehäuser Hof als Geschäftsstelle während der Umbaumaßnahmen zu nutzen, ist für Kunden und Mitarbeiter eine angenehme Lösung entstanden.

Nicht zuletzt ein großes Dankeschön den Nachbarn und Anliegern für ihr Verständnis für die Randerscheinungen dieser Baustelle.

 

HNA vom 04. März 2016

Sind stolz auf die neuen Räumlichkeiten: die Vorstände Anja Kukuck- Peppler und Stefan Kördel.