Öffentlicher Lebensretter

Defibrillator kann im Notfall helfen – Feuerwehr will Cappeler im Umgang schulen

Das neue Gerät kann Leben retten: VR-Bank Schwalm-Eder und Bürgerliste bezahlten den Defibrillator und überreichten ihn an Julia Schönewolf und Jens Schulze von der Feuerwehr Cappel.

CAPPEL. Auch im Fritzlarer Stadtteil Cappel gibt es jetzt einen automatisierten externen Defibrillator (AED). Das Gerät, mit dem man Herzrhythmusstörungen im Notfall behandeln kann, ist besonders für Laienhelfer geeignet. Es wurde auf Initiative der Bürgerliste Cappel für die Gemeinde angeschafft und kürzlich der Feuerwehr Cappel übergeben. Wie der AED funktioniert, soll in einer öffentlichen Veranstaltung von den Ersthelfern der Feuerwehr den Cappeler Bürgern vorgeführt werden.

Mit jeweils 500 Euro hatten sich die Bürgerliste und die VR-Bank Schwalm-Eder an den Kosten für das Gerät beteiligt, die Restsumme von 100 Euro kamen durch Spenden von Cappeler Bürgern zusammen. Im nächsten Schritt wird der elektronische Ersthelfer am Dorfgemeinschaftshaus angebracht, damit er der Feuerwehr und der Gemeinde zur Verfügung steht. Die Installation eines öffentlich zugänglichen Defibrillators ist ein wichtiger Beitrag zur medizinischen Versorgung der Gemeinde, das kleine Gerät kann im Notfall Leben retten.


Beschafft wurde das Gerät bei der Björn-Steiger-Stiftung. Diese hat dem Herztod den Kampf angesagt und vertreibt die Geräte. Der Defibrillator kann von Laien ohne Probleme eingesetzt
werden. Nach dem Einschalten gibt es deutliche Sprachanweisungen und LED-Grafiken. Das Gerät ist so konzipiert, dass kein Schaden verursacht werden kann. (red)

HNA vom 25. Februar 2016