Den Regenwald schützen

Der Regenwald ist gefährdet: Schüler eines Biologiekurses beschäftigten sich in einem Workshop des Vereins zur Förderung der solidarischen Ökonomie mit Nachhaltigkeit. Foto: Müller

Schüler der THS beschäftigten sich in einem Workshop mit dem Thema Nachhaltigkeit

Homberg. Den Regenwald nicht weiter gefährden bedeutet, unseren Lebensstil ändern und bewusst regionale Produkte kaufen. Das hat der Verein zur Förderung der solidarischen Ökonomie Schülern der Theodor-Heuss-Schule in einem Workshop erklärt. Eine Ausstellung des Vereins, die das Leben in Einklang mit dem Regenwald zeigt, ist bis zum 28. Oktober in der VR-Bank in Homberg zu sehen.
Der Workshop mit den Schülern eines Biologiekurses der zehnten Klasse sei kurzfristig geplant worden, sagt Lehrerin Tanja Seibel. Alexandra Hain von der VR-Bank hat die Idee zur Kooperation: "Der Verein war auf der Suche nach Räumen für seine Ausstellung. Wir kooperieren öfter mit der THS. Ich dachte, das Thema Nachhaltigkeit könnte interessant sein.“

Und die Jugendlichen interessieren sich für das Thema. Bereits im Unterricht informierten sie sich über Regenwald und Nachhaltigkeit, sie müssen wissenschaftliche Arbeiten zu Themen wie Palmöl in Nahrungsmitteln schreiben. Das Infomaterial zum Workshop hat aber die Organisation bereitgestellt.

In Kleingruppen erarbeiten die Schüler, wie sie nachhaltig leben können. Das präsentieren
sie im Kurs und diskutieren mit lokalen Experten. „Viele Schüler denken über Nachhaltigkeit nach, obwohl sie erst skeptisch sind“, sagt Seibel. Das bestätigt auch eine Gruppe, die sich beim Workshop mit dem Regenwald beschäftigt: „Man muss sich damit auseinandersetzen, aber wenn man es verstanden hat, ist es nicht schwer.“ Was die Schüler in Unterricht und Workshop verstanden haben, will der Verein zur Förderung der solidarischen Ökonomie auch anderen deutlich machen.

Die Ausstellung: In der VR-Bank in Homberg informiert der Verein bis zum 28. Oktober über Leben und Wirtschaften im Regenwald, Klimaschutz und Rohstoffausbeutung sowie die  Rechte der indigenen Völker. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Bank besucht werden. (HNA von Chantal Müller)