Ente gut, alles sehr gut

Erstes Entenrennen in Fritzlar

Fritzlar. Was für ein Fest: Das erste Fritzlarer Entenrennen war ein voller Erfolg. 1070 Enten wurden in vier Vorläufen auf dem Wasser des Mühlengrabens auf die Reise geschickt. Von jedem Lauf kamen die ersten 55 Enten in das Finale.

Schon beim Start ging es beschwingt zu, dafür sorgte die Band NeoOrleo, die das Publikum begeisterte. Das gefiel auch Initiator Dr. Ulrich Skubella vom Verein Pro Fritzlar, Schirmherr Bürgermeister Hartmut Spogat und Anja Kukuck-Peppler vom Hauptsponsor VR-Bank Schwalm-Eder, die die ersten quietschgelben Enten ins Rennen schickten.

Gummimeute im Frontlader

Aus der riesigen Schaufel eines Frontladers wurde die gelbe Gummimeute ins Wasser gekippt und dann ging es ab in Richtung Ziel. Da die Fließgeschwindigkeit des Mühlengraben relativ gering war, hatten die Besucher keine Mühe, der Entenschar am Ufer zu folgen.

Viele Besucher hatten sich entlang der Rennstrecke postiert, in der Hoffnung, ihre Patenente zu entdecken und anfeuern zu können.

Hinter der Entenmeute her fuhren Michael Beutel und Klaus Walther mit einem Kajak. Sie sorgten dafür, dass sich keine Ente in den Uferbereich verdrücken konnte.

Im Ziel ging es derweilen zu wie bei einer großen Kirmesveranstaltung. Die Stimmung war mindestens genauso gut, wie das Wetter an diesem mit 34 Grad sehr heißen Sommertag. Da war es gut, dass die ganze Rennstrecke komplett im Schatten der Uferbäume lag.

Flitzer aus Wasser gefischt

Erfrischend war das erste Fritzlarer Entenrennen vor allem für die beiden Entenfänger Merten Wagnitz und Hans-Heinrich (Kiwi) Volkers. Sie saßen auf einer Plattform knapp über dem Wasser und holten die gelben Flitzer aus dem Wasser.

Gewinner neben den Siegern des Rennens ist auch die Stadt Fritzlar. Denn vom Reinerlös der Premierenveranstaltung werden in Fritzlar auf Initiative von ProFritzlar verschiedene Verschönerungsaktionen in Angriff genommen. So soll unter anderem die Unterführung vom Schladenweg zur Giessener Straße beim Amtsgericht gereinigt und verschönert werden.

 

Foto: HNA